Sammeln beginnt mit Respekt: nur so viel pflücken, wie nachwächst, niemals geschützte Arten beschädigen, Wege sauber hinterlassen. Morgens sind Aromen klarer, nach Regentagen milder. Ein Korb, eine Schere, ein Baumwollsäckchen genügen, dazu ein Lächeln und ein Danke an den Hang, der gibt.
Beliebt sind Fichtenwipfelsirup gegen kratzige Tage, Thymian-Apfel-Gelee mit Honig zu Käse, und Bärlauch-Nuss-Pesto für herzhafte Brote. In jedem Glas steckt Geduld: sanftes Erhitzen, ruhiges Ziehenlassen, saubere Gläser, und die Bereitschaft, der Zeit eine köstliche Arbeit zu überlassen.
Zucker, Säure und Pektin im Gleichgewicht halten Struktur stabil und Farben leuchtend. Kräuter lieber als Aufguss einbringen, damit Textur seidig bleibt. Honig nach dem Abkühlen einrühren, um wertvolle Enzyme zu schützen. Dunkel lagern, geduldig probieren, Lieblingschargen dokumentieren und stolz etikettieren.
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